verknüpfte nachbarschaft|| münchen |

 

ort: maronstraße | sendling

 

konzept: die möblierung des baureferats in form von schildern und pflanztrögen wird durch temporäre bodengrafiken und eine hängende stoffinstallationen ergänzt, die aufmerksamkeit herstellen, ein sommerlich heitere atmosphäre schaffen und den verkehrsfluss beruhigen. sie zonieren den straßenraum und animieren die nachbarschaft zur teilhabe und interaktion.

 

gestaltung: ein teil der parkplätze wird für den verkehr gesperrt. die vorhandene, rechtwinklingen parkmarkierungen auf straße und gehweg wird formal aufgegriffen und in eine bodengrafik überführt. in kombination mit den pflanzkübeln des baureferats entstehen kleinteilige räume, die kinder und anwohner*innen zur nutzung des straßenraums animieren.
ein meer aus bunten fähnchen überspannt die maronstraße als „nachbarschafts-himmel“. mit material und hilfe aus der nachbarschaft wird er in einer eintägigen aktion auf der straße genäht und durch die anwohner*innen von straßenseite zu straßenseite, von balkonen zu balkon, von fenster zu fenster gespannt.  er stiftet neue verbindungen -- und neue nachbarschaften - über die straße hinweg.

 

zeugmacher: raumzeug mit felix lüdicke, julia treichel

 

status: projektvorschlag